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Neujahrsgrüße

Liebe Tönningerinnen und Tönninger,

ein weiteres außergewöhnliches Jahr geht mit dem bevorstehenden Weihnachtsfest langsam zu Ende. Die Pandemie hat auch im Jahre 2021 in weiten Teilen das berufliche und gesellschaftliche Leben bestimmt. In diesen Wintermonaten steigen die Zahlen erneut an; die Pandemie ist noch nicht überwunden.

Haben wir vor einem Jahr noch gemeinsam auf einen Impfstoff gehofft, spaltet das Thema Impfung derzeit die Gesellschaft. Während eine Impfpflicht für einige Berufsgruppen bereits gilt, ist eine allgemeine Impfpflicht in der Diskussion – beides nicht unumstritten.

Verunsicherung und Sorgen, aber auch Enttäuschung und Unmut machen sich breit, wenige Wochen und Tage vor dem Weihnachtsfest, dem Fest, an dem wir uns nach Zusammenkünften mit unseren Familien und Freunden, unbeschwerten Stunden und Geselligkeit sehnen. Bitte lassen Sie uns dennoch nicht vergessen, dass diese Maßnahmen bisher einem möglichen schwereren Verlauf der Pandemie entgegengewirkt haben. Die Bemühungen und Einschnitte der letzten Monate sollen nicht umsonst gewesen sein. Daher bitte ich Sie die aktuellen Corona-Maßnahmen weiterhin einzuhalten. Achten Sie weiterhin gut aufeinander und machen Sie nach Möglichkeit von den Impf- und Testangeboten - auch hier vor Ort – Gebrauch, um sich und ihre Mitmenschen zu schützen. Vom 13.01. bis 15.01.2022 von ca. 9:30 bis 17:00 Uhr führt ein mobiles Impfteam des Landes in Kooperation mit der Stadt eine offene Impfaktion im Packhaus, Am Eiderdeich 18 in Tönning durch. 

Trotz dieser besonderen Umstände und Herausforderungen sind zahlreiche Projekte in unserer Stadt auf den Weg gebracht und umgesetzt worden. Eines der zentralen Themen ist hierbei nach wie vor die Städtebauförderung. Nach dem Beschluss über das förmliche Sanierungsgebiet im vergangenen Jahr sind zu Beginn dieses Jahres die Sanierungsvermerke in den betroffenen Grundbüchern eingetragen worden. Inzwischen hat die Stadt mit zahlreichen Grundstückseigentümer/innen sogenannte Modernisierungs- und Instandsetzungsvereinbarungen geschlossen, auf deren Grundlagen steuerliche Vorteile bei der Sanierung der Gebäude geltend gemacht werden können. Zudem hat die Stadtvertretung den Grundsatzbeschluss gefasst, dass auch Sanierungsmaßnahmen an privaten Gebäuden mit Städtebaumitteln gefördert werden sollen. Die Ausschreibung des Sanierungsträgers, der die Umsetzung dieser Maßnahmen sowie der Maßnahmen der Stadt auf der Grundlage des bereits verabschiedeten Integrierten Entwicklungskonzeptes begleitet, wird Anfang nächsten Jahres beendet werden. Mit diesem kompetenten Partner an der Seite, sollen weitere Projekte im Rahmen der Städtebauförderung zeitnah auf den Weg gebracht werden. Das ebenfalls im Rahmen der Städtebauförderung erarbeitete Verkehrs- und Mobilitätskonzept steht kurz vor dem Abschluss. Wir bedanken uns für die vielzähligen Rückmeldungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung.

Das Thema Mobilität stand auch im Jahr 2021 wieder im Mittelpunkt. So sind in der Gardinger Chaussee und in der Dithmarscher Straße Mitfahrbänke aufgestellt worden. Auf Wunsch des Bewohnerbeirates des Paul-Gerhard-Hauses ist in der Dithmarscher Straße eine weitere Sitzbank errichtet worden. Die Situation des ruhenden Verkehrs im Bereich Wolliner Straße und in der Straße Am Freizeitpark wurden genauer betrachtet. In Kürze werden die verkehrsrechtlichen Anordnungen entsprechend der Beschlussfassung im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss ergehen. Die Verwaltung hat eine Radwegeplanung für den Abschnitt zwischen Olversum und Kating beauftragt. Nach Möglichkeit sollen für die Umsetzung dieser Radwegeverbindung Fördermittel eingeworben werden. 

Auch die Deutsche Bahn plant umfangreiche Veränderungen am Tönninger Bahnhof. So soll bis Ende 2023 die Umstellung auf ein elektronisches Stellwerk sowie auf Akku-Züge erfolgen. Damit einhergehend werden die Gleisanlagen verlegt und neue barrierefreie Bahnsteige sowie ein Unterladewerk zum Nachladen der Akku-Züge geschaffen. In diesem Zusammenhang plant die Stadt Tönning das Bahnhofsumfeld neu zu gestalten und zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt auszubauen. Neben einer Bike- & Ride-Anlage und neuen Pkw-Stellplätzen umfassen die Planungen auch eine Buswendeschleife und eine Haltestelle für den ÖPNV in der Straße Am Bahnhof sowie weitere Stellplätze auf der Seite südlich der Bahngleise. Für die Maßnahmen werden Fördermittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz eingeworben. Die maximale Förderquote beträgt 85 %. Der Antrag wurde bereits auf den Weg gebracht und hat grundsätzlich gute Aussichten auf Erfolg, da die Stadt mit ihren Planungen hier einen Modellcharakter einnehmen soll.

Weiterhin hat die Stadt kürzlich einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses aus dem Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren gestellt. Mit diesem Programm will das Land Schleswig-Holstein Städte und Gemeinden kurz- und mittelfristig stärken, damit diese ihren vielfältigen Aufgaben zum Erhalt zukunftsgerechter innerstädtischer Lebens-, Geschäfts-, Arbeits- und Kulturräume gerecht werden können. Inhalt des Antrages sind neben einem Leerstands- und Stadtmanagement, die Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen,die Anmietung von Leerständen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt.

Mit Blick auf die Entwicklung in der Innenstadt hat die Stadtvertretung zudem die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 38 "Innenstadtkarree" für das Grundstück Am Markt 8 (ehemals Edeka) und umliegende Grundstücke mit dem Ziel beschlossen, Grundlagen für eine städtebauliche Entwicklung des Areals und eine Ordnung der Erschließung zu ermöglichen.  

Eine ganzheitliche Betrachtung des Stadtgebietes und der einzelnen Ortsteile sieht das Ortskern-entwicklungskonzept vor. Dabei stehen die Sicherung der Daseinsvorsorge, generationenübergreifende Angebote, die weitere wirtschaftliche Entwicklung sowie die Erhaltung der Siedlungsstruktur und Identität der Gemeinden im Vordergrund. Nachdem im Juni der Fördermittelbescheid ergangen ist, erfolgte im August die Vergabeentscheidung. Eine aus Mitgliedern der Stadtvertretung sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern bestehende Lenkungsgruppe hat zunächst die Themenfelder genauer umrissen.  Im nächsten Schritt ist Ihre Mitwirkung gefragt. Wir bitten Sie, an der Anfang des nächsten Jahres stattfindenden Haushaltsbefragung teilzunehmen, um Ihre Meinung in die Entwicklung des Konzeptes einbinden zu können. Weitere Informationen hierzu werden Ihnen in Kürze zugehen.

Die Planungen für die Neuerrichtung eines Feuerwehrgerätehauses mit Dorfgemeinschaftszentrum in Kating sind durch die Unterschutzstellung der ehemaligen Schule durch den Denkmalschutz ins Stocken geraten. Der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses ist aus unfallrechtlichen Vorgaben geboten. Die Neuerrichtung an dem jetzigen Standort wird bevorzugt. Die Stadt hat einen entsprechenden Antrag auf eine Abrissgenehmigung für den Gebäudeteil der alten Schule bei der unteren Denkmalschutzbehörde gestellt, welcher noch nicht beschieden ist. Auch das angestrebte Dorfgemeinschaftszentrums ist für die Identität des Ortsteils Kating und für die lebendige Dorfgemeinschaft von besonderer Bedeutung.

Die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 34 zur Ausweisung eines Neubaugebietes in Kating kommt nur schleppend voran. Die Bearbeitung des Artenschutzgutachtens sowie der Entwässerungsthematik nehmen einige Zeit in Anspruch.

In Aufstellung befindet sich ferner der Bebauungsplan Nr. 37 – Ferienhaussiedlung Kating - . Es sollen ca. 20 Ferienhäuser sowie notwendige Erschließungs-, Frei- und Nebenflächen entstehen. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung fand Ende November statt. Die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange erfolgt von Anfang November bis Anfang Dezember.

Erfreulicherweise konnte kürzlich das Bauleitplanverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 33 – ehemaliges Krankenhausgelände – abgeschlossen werden. Das Verfahren hatte sich aufgrund einer umfassenden Bearbeitung von Entwässerungsthemen sowie von Klärungsbedarfen zwischen den Vorhabenträgern hinausgezögert. Der städtebauliche Vertrag, der die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen wie die Errichtung des Medizinischen Versorgungszentrums, des Seniorenwohnheims und der Wohneinheiten etc. regelt, ist jedoch zwischenzeitlich durch die Vertragsparteien unterzeichnet worden. Die Einreichung der Bauanträge durch die Vorhabenträger für den ersten Bauabschnitt wird zeitnah erwartet.

In 2021 ist das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 35 – Porrenhof – für das Gelände der ehemaligen Krabbenkonservenfabrik auf den Weg und zum Abschluss gebracht worden. Hier entstehen neben vier Ferienhäusern mehrere Wohneinheiten. Mit den Bauarbeiten ist bereits begonnen worden.

Die Erschließungsarbeiten für den 3. Bauabschnitt des Baugebietes "Paul-Dölz-Straße" (Bebauungsplan Nr. 19) sind im Juni bis auf die sogenannte Verschleißdecke abgeschlossen worden. Die Anbindung an die Gardinger Chaussee in Höhe des Ziegelhofes soll über eine neu zu errichtende Brücke sowie einen Kreisel auf der Gardinger Chaussee erfolgen. Die Vergabe der Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser erfolgt entsprechend der Beschlussfassung durch die Stadtvertretung in einem stufenweisen Verfahren. Innerhalb der jeweiligen Verfahrensstufe entscheidet das Los. Die Vergabe innerhalb der erste Stufe ist bereits abgeschlossen; 21 Grundstücke sind mit dem Schwerpunkt der Eigennutzung veräußert worden. Derzeit läuft die zweite Vergabestufe, in der Grundstücke auch zum Zweck der Errichtung von Dauerwohnungen zur Vermietung erworben werden können. Im Rahmen einer Konzeptvergabe erfolgte die Vergabe der Grundstücke, auf denen gemäß den Festsetzungen des Bebauungsplans Nr. 19 auch Häusergruppen errichtet werden können. Derzeit finden die weiteren Abstimmungsgespräche mit den Investoren statt, die dort Mehrfamilienhäuser errichten werden.

Die seitens der Stadt Tönning im Ortsteil Olversum erworbenen Flächen in einer Größe von ca. 3,6 ha sollen ebenfalls der Wohnnutzung dienen. Eine Entwicklung dieser Flächen ist für das kommende Jahr 2022 geplant.

Im Gewerbegebiet "Am Ziegelring" sind die ersten Grundstücke verkauft und bebaut worden. Weitere Grundstücksverkäufe sind in Vorbereitung. Wir freuen uns über das zunehmende Interesse an den Gewerbeflächen.

Auch in den Bereichen Kita, Schule, Sport und Freizeit ist einiges in Bewegung. Die ersten Bauabschnitte des An- und Umbaus an der städtischen Kindertagesstätte sind abgeschlossen. Der Bewegungsraum ist im Februar dieses Jahres fertiggestellt worden. Auch die drei neuen Räume der Krippengruppen konnten Ende März bezogen werden. Die Einweihung des neuen Kinderrestaurants und der neu platzierten Büro- und Besprechungsräume erfolgte Ende September. Die letzten Umbauten und Anpassungen im Bestand werden derzeit umgesetzt. Abschließend werden die Außenanlagen neu gestaltet. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist im April 2022 vorgesehen. Auch der ADS-Kindergarten sieht zur Deckung des Betreuungsbedarfs eine Erweiterung der Einrichtung um 15 Krippenplätze für Unter-Dreijährige vor. Die Stadt übernimmt die Investitionskosten hierfür auf der Grundlage einer Finanzierungsvereinbarung.

Die Baumaßnahmen zur Neuerrichtung einer Einfeld-Sporthalle an der Schule am Ostertor sind in vollem Gang. Die neue Halle soll bis zu den Sommerferien 2022 nach ca. 14 Monaten Bauzeit bezugsfertig sein.

Die Nachfrage nach einer Ganztagsbetreuung steigt stetig an. Aktuell werden ca. 70 Schülerinnen und Schüler an der Grundschule und an der Gemeinschaftsschule am Nachmittag betreut. Die Raumsituation in der Grundschule ist nicht bedarfsgerecht, so dass diese aktuell überplant wird. Für die Umsetzung der geplanten Sanierungsmaßnahmen sollen Fördermittel beantragt werden. Weitere Fördermittel sollen im Rahmen der sogenannten IMPULS 2030 II-Mittel eingeworben werden, die ab dem kommenden Jahr für Sanierungs-, Um- und Erweiterungs- als auch für Neubaumaßnahmen an Schulen und Sporthallen zur Verfügung stehen. Die Stadt wird unter anderem die geplanten Um- und Erweiterungsmaßnahmen an der Eider-Treene-Schule zur Aufnahme in das Förderprogramm anmelden.

In diesem Jahr ist die neue Tartanbahn auf dem Sportplatz an der Friedrichstädter Chaussee fertiggestellt worden.

Als Schulträger der Außenstelle der Eider-Treene-Schule in Friedrichstadt setzt das Bauamt der Stadt Tönning zudem den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle sowie einen Um- und Erweiterungsbau an der Gemeinschaftsschule im Rahmen eines dritten und vierten Bauabschnitts einer umfassenden Gesamtmaßnahme um. Die Planungen und Umsetzungen der Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadt Friedrichstadt als Eigentümerin der Liegenschaft und als Kostenträgerin.

Aufgrund der Corona-Lage hat die Stadt für die Schule am Ostertor für sieben Räume sowie für zwei Räume in der Gemeinschaftsschule Tönning Luftfilter bestellt und hierfür Fördermittel beantragt.

Aufgrund der Optimierung der Schülerbeförderung im Bereich des nördlichen Dithmarschens durch den Kreis Dithmarschen, hat die Stadtvertretung eine entsprechende Anpassung des seitens der Stadt Tönning organisierten Schülerverkehrs in diesem Bereich beschlossen. So wird zukünftig nur noch ein Bus für die Stadt im Einsatz sein, der weiterhin die Schülerinnen und Schüler aus dem Friedrichstädter Bereich mangels einer bedarfsgerechten ÖPNV-Anbindung nach Tönning befördert.

Auch die Digitalisierung schreitet in großen Schritten voran. Dies nicht nur in den Schulen, die unter anderem mit Mitteln des Digitalpaktes umfänglich ausgestattet sind. Auf der Homepage der Stadt ist ein neues Bürgerportal integriert, mit dem Sie Online-Dienste in Anspruch nehmen können. Damit übernimmt die Stadt Tönning als Modellkommune eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes. Weiterhin führt die Stadt Anfang 2022 ein Ratsinformationssystem ein, mit dem die Gremienarbeit nicht nur für die Verwaltung und Gremienmitglieder erheblich erleichtert werden wird. Auch Ihnen bietet es den Vorteil, alle öffentlichen Sitzungsdokumente an zentraler Stelle aufrufen und einsehen zu können.

Mitte des Jahres sind am Hafen und am Marktplatz Solarbänke errichtet worden, die neben der Lademöglichkeit digitaler Endgeräte auch die Möglichkeit der WiFi-Nutzung bieten. Hierfür sind Fördermittel in Höhe von 80 % über das Regionalbudget der AktivRegion Südliches Nordfriesland eingeworben worden. Ein weiterer Antrag für das Regionalbudget 2022 ist bereits zur Errichtung von sogenannten Hot-Spots am Hafen und am Marktplatz gestellt worden.

Das Freibad musste zum Saisonbeginn aufgrund von Grenzwertüberschreitungen im Badewasser dieses wieder ablassen. Anstelle des Eiderwassers ist das Becken dann mit Süßwasser befüllt worden. Nach eingehender Beratung in den städtischen Gremien hat die Stadtvertretung jüngst beschlossen, das Freibad zukünftig dauerhaft mit Trinkwasser zu betreiben. Damit soll ein verlässlicher Betrieb des Freibades über die gesamte Badesaison sichergestellt werden. Zudem wird eine Reduzierung der Betriebskosten erwartet.

Trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie konnte die Stadt auch in diesem Jahr ein gutes Tourismusjahr verzeichnen. Die Übernachtungs- und Buchungszahlen sind weiter gestiegen. Leider konnten viele bekannte und bewährte Veranstaltungen, wie auch das Weihnachtsereignis, nicht stattfinden und auch neue, bereits geplante Veranstaltungen konnten nicht durchgeführt werden. Wir hoffen sehr, dass dies im nächsten Jahr anders sein wird und wieder mehr Begegnungen möglich sein werden. Die Kolleginnen der Tourist-Information und der Bücherei arbeiten bereits an neuen Konzepten sowie Formaten und freuen sich bereits auf die Umsetzung.

Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, der städtischen Einrichtungen sowie des/der im Rathaus tätigen Sozialzentrums und Agentur für Arbeit, die sich auch unter den besonderen Umständen dieses Jahres den Herausforderungen gestellt und sich immer wieder den sich verändernden Situationen angepasst haben.

Wir danken an dieser Stelle auch allen, die sich ehrenamtlich engagieren und sich trotz Corona und gerade auch in Zeiten von Corona zum Wohle anderer einsetzen. Es ist wichtig, auch in dieser Zeit auf seine Mitmenschen acht zu geben und eine helfende Hand zu reiche. Dass dies gelebtes Handeln in unserer Stadt ist, zeigt das unerschrockene Handeln der vier Jugendlichen, die am 05.11.2021 einen Mann, der im Tönninger Hafen über Bord gegangen war, das Leben gerettet haben. Die Stadt hat den Jugendlichen in der Stadtvertretersitzung am 06.12.2021 eine Gedenkmünze der Stadt überreicht und ihnen ihren Dank und ihre Anerkennung ausgesprochen.

Darüber hinaus zeichnet die Stadt alljährlich besonders verdiente Personen Tönnings mit dem Bürgerpreis aus. Aufgrund der Corona-Lage ist auch im kommenden Jahr eine sonst übliche Verleihung im Rahmen des Neujahrsempfanges der Stadt nicht möglich. Die Verleihung des Bürgerpreises 2021, über den der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung abgestimmt hat, findet daher in einem kleineren, aber feierlichen Rahmen statt. Der/die Preisträger/in wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Menschen, die in der Corona-Pandemie, aber auch in ihrem Alltag Besonderes leisten. Dieser Dank richtet sich vor allem an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die in diesen Tagen leider wieder ganz besonders gefordert sind.

Bitte nutzen Sie alle die Weihnachtsfeiertage, um Kraft für das kommende Jahr zu schöpfen, welches weiterhin für viele Menschen von Herausforderungen geprägt sein wird. Letztlich zeigt uns eine Ausnahmesituation wie die Corona-Pandemie auch auf, worauf wir uns besinnen sollten: einander zu helfen, auf andere Rücksicht zu nehmen und die kleinen Freuden des Alltags wertzuschätzen. 

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine friedvolle Weihnachtszeit und alles Gute, vor allem aber Gesundheit für 2022.

Herzliche Grüße